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China

Im Konflikt mit Hongkong - Xinjiang - Taiwan - Tibet

Zwei hongkonger Polizisten, die von ihren Pistolen zur Abschreckung Gebrauch machen und Warnschüsse abgeben, Foto: Pakkin Leung@Rice Post, Wikipedia, CC-BY 4.0
Zwei hongkonger Polizisten, die von ihren Pistolen zur Abschreckung Gebrauch machen und Warnschüsse abgeben, Foto: Pakkin Leung@Rice Post, Wikipedia, CC-BY 4.0

Im Sommer 2019 brachen in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong Massenproteste gegen die Peking-nahe Administration unter Carrie Lam aus. Waren die Demonstrationen zu Beginn noch weitestgehend friedlich,  nahmen die Ausschreitungen auf Seiten der Polizei als auch in Folge der Demonstranten zunehmend Gewalt an.

Die Bewegung fordert unter ihrem Wortführer Joshua Wong neben der vollständigen Rücknahme des Auslieferungsgesetzes (zwischenzeitlich erfolgt), eine allgemeine, freie und gleiche Wahl des Regierungschefs, der Rücktritt der Amtsinhaberin Carrie Lam, eine unabhängige Untersuchungskommission zu Polizeigewalt, sowie die Freilassung politischer Gefangener.

Über allem steht außerdem die Furcht vor einer weiteren, schrittweisen Eingliederung Hongkongs in das chinesische Rechts- und Staatssystem. Hongkong wird als eigenes Territorium autonom geführt. Die Bürgerinnen und Bürger Hongkongs genießen politische Freiheiten, die es in der Volksrepublik China nicht gibt.
Die aktuellen Proteste gelten als die umfangreichsten seit dem 1989 blutig niedergeschlagenen Demokratiebewegung in Peking (Tian’anmen-Massaker) sowie der Regenschirmbewegung 2014.

Doch nicht nur mit Hongkong gerät die Volksrepublik China in Konflikte, auch mit Taiwan und dem Tibet kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen, und in Xinjiang hält China Huntertausende muslimische Uiguren in Umerziehungslagern gefangen.

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Nach Taiwan hatten sich die Anhänger der chinesischen nationalen Volkspartei Kuomintang 1949 zurück gezogen, nach ihrer Niederlage gegen die kommunistischen Truppen Mao Tse-tungs. 1950 rufen sie dort unter dem Schutz der Vereinigten Staaten die Republik China aus. Seitdem sind beide Länder aufs tiefste verfeindet. Bis heute fordert die Volksrepublik China Taiwan als abtrünnige Provinz zurück, noch immer wird die Insel von vielen Staaten nicht als solcher anerkannt.

 

Was den heutigen Konflikt mit dem Tibet anbelangt, dieser hatte bereits mit der Gründung der Volksrepublik China 1949 begonnen. Wachsende Unzufriedenheit der Tibeter angesichts zunehmender sozialer und politischer Kontrolle Pekings führte schließlich zu einer offenen Revolte 1959, in dessen Folge der Dalai Lama aus Tibet nach Indien ins Exil floh, zehntausende Tibetaner folgten ihm. Die Unruhen von 2008 hatten schliesslich eine neue Phase des Konflikts eingeleitet. China hat 2017 das buddhistische Kloster und Studienzentrum Larung Gar in den mehrheitlich von Tibetern bewohnten westlichen Provinz Sichuan außerhalb der Autonomen Region Tibet weitreichend zerstört und damit signalisiert: Es beabsichtigt, den Konflikt allein nach seinen Vorstellungen "lösen" zu wollen. Bis heute kommt es dennoch zu Aufständen der Tibetaner, in denen sie ihre Unabhängigkeit fordern.

 

In Xinjiang greift China mit einem massiven Ausbau des Sicherheitsapparats und Repressionen massiv in die Lebensgestaltung der muslimischen Uiguren ein, wie auch die jüngst veröffentlichten "China Cales" offen legen. Die Heimat der rund zehn Millionen muslimischen Uiguren in China ist zu einem beispiellosen Überwachungsstaat geworden - mit modernsten Methoden und einem Netz an Umerziehungslagern.

Hongkong-Konflikt

Massenproteste in Hongkong
Seit Juni kommt es in Hongkong zu Massenprotesten gegen die Regionalregierung. Über eine Million Menschen gingen bei Demonstrationen auf die Straße. Was anfangs ein Protest gegen ein geplantes Auslieferungsgesetz war, ist mittlerweile zu einer Bewegung gegen den Einfluss der Kommunistischen Partei Chinas geworden.
Hintergrund aktuell, 12.9..2019
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Eingeschränkt frei: Proteste in Hongkong für mehr Demokratie
Hongkong entwickelte sich während der 156 Jahre unter britischer Herrschaft von einer unbedeutenden Fischerinsel zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren der Welt. Seit der Übergabe an China im Jahr 1997 sucht die einstige Kronkolonie ihren Weg zwischen Demokratisierung und Pekings Machtansprüchen.
Hintergrund aktuell, 31.10.2014
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Lokalwahl in Hongkong: Aufstand an der Urne
Die Hongkonger haben eine Bezirksratswahl in ein Referendum über die Zukunft ihrer Stadt verwandelt. An der Abstimmung beteiligen sich so viele Menschen wie noch nie. Das pro-demokratische Lager hat einen deutlichen Wahlsieg errungen.
(FAZ, 24.11.2019)

Kommunalwahlen in Hongkong Wahlkampf in Zeiten der Demokratieproteste
Am Sonntag werden in Hongkong neue Bezirksräte gewählt. Sie haben zwar keine politische Macht, aber wegen der anhaltenden Demokratieproteste gelten die Wahlen als wichtiger Stimmungstest.
(Tagesschau, 23.11.2019)

Die Tragik Hongkongs und Schwierigkeiten der deutschen Chinapolitik
Seit dem Tod eines Studenten am Rande der regierungskritischen Proteste in Hongkong spitzt sich die Lage zu. Nach den Straßenschlachten der vergangenen Tage fordert Peking ein härteres Vorgehen. Die Situation ist auch für Deutschland Grund zur Sorge, meint Volker Stanzel.
(Stiftung Wissenschaft und Politik, 13.11.2019)

Hongkong - Kampf um die Demokratie
Dossier
(Zeit)

Proteste in Hongkong 2019
(Wikipedia)

Proteste in Hongkong 2014 - Regenschirm-Bewegung
(Wikipedia)

Tian’anmen-Massaker 1989
(Wikipedia)

 

 

 

Sonderstatus Hongkong - Ein Land, zwei Systeme

Hongkong und Macau - Ein historischer Überblick
Hongkong und Macau entstanden einst als europäische Kolonien an Chinas Südküste. Portugiesen und Briten schufen sich hier wichtige Handels- und Marinestützpunkte. Ende der 1990er-Jahre fielen beide Territorien an China zurück, behielten aber einen Sonderstatus. Heute suchen sie noch ihre neue Rolle innerhalb der aufstrebenden Volksrepublik.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Hongkongs Dilemma: Ein Land zwei Systeme
Es geht um nichts weniger als die Zukunft Hongkongs. Im 22. Jahr nach der Übergabe durch Großbritannien sind sich die südchinesische Wirtschaftsmetropole und Festlandchina fremder denn je. Die kommunistische Führung in Peking hoffte lange, in der vereinbarten Übergangszeit von fünfzig Jahren ließe sich die ehemalige britische Kronkolonie nicht nur politisch, sondern auch mental schrittweise einverleiben. Doch das Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ ist gescheitert. Die jungen Leute in Hongkong eint daher das Gefühl, an der Frontlinie eines epischen Konflikts zwischen Freiheit und Unterdrückung zu stehen. Es ist ein Kampf zwischen David und Goliath, und sie sind fest entschlossen, ihn fortzusetzen.
(Blätter für deutsche und internationale Politik, 9/2019)

"Ein Land, zwei Systeme" – Hongkongs politische Formel mit Konfliktpotenzial
Die aktuellen Massenproteste werfen ein Schlaglicht auf den Sonderstatus von Hongkong innerhalb Chinas. Die politischen Prinzipien, die seit 1997 gelten, sind ein historischer Kompromiss, der weltweit wohl einmalig ist.
(Auswärtiges Amt, 16.8.2019)

Die Geschichte Hongkongs - Ein Land, zwei Systeme.
"Ein Land, zwei Systeme" so die Formel. Neben der kapitalistischen Ordnung genießen die Bürger Hongkongs Presse- und Versammlungsfreiheit. Zwar hält sich China an die Vereinbarung, doch der Einfluss Pekings wächst. Schritt für Schritt mischt sich die kommunistische Führung in Hongkong ein und höhlt die Sonderrechte aus. Dagegen wehren sich die Menschen der Metropole. Besonders die Jugend geht immer wieder auf die Straße.
(MrWissen2go, 29.8.2019)

Überwachungsstaat China

Menschenrechte im digitalen Zeitalter – Chinas Weg in die totale Überwachung?
Chinas atemberaubender wirtschaftlicher Erfolg hat keine demokratische Öffnung zur Folge. 2020 will das kommunistische Regime das sogenannte Sozialkreditsystem einführen. Die Menschenrechte drohen dadurch dramatisch beschnitten zu werden.
(Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, 28.10.2019)

Das überwachte Volk - Chinas Sozialkredit-System
China überwacht seine Bürger schon lange. Jetzt perfektioniert der Staat die Kontrolle seines Volkes durch die Einführung eines neuen Sozialkredit-Systems.
(ZDF, 28.9.2019)

Digitale Diktatur - So überwacht China seine Bürger
China ist eine aufstrebende #Weltmacht. Sie haben ein soziales Kreditsystem eingeführt. Mit ausgeklügelter #Technik werden die Bürgerinnen und Bürger Chinas überwacht. Diejenigen, die ihren Verpflichtungen nachgehen, erhalten Punkte für ihren Sozialkredit. Denjenigen, die laut Regierung etwas falsch machen, werden diese abgezogen. Und es gilt: Je weniger Punkte, desto weniger Freiheit.
(SRF, 28.6.2019)

Alles unter Kontrolle - Chinas intelligenter Schule entgeht nichts
Kameras registrieren, ob die Schüler in der Mensa gesundes Essen ordern, welche Bücher sie ausleihen, ob sie zu spät kommen und welchen Gesichtsausdruck sie im Unterricht machen. In China ist eine solche Rundum-Überwachung schon Wirklichkeit.
(Deutschlandfunk, 18.1.2019)

Das Punkteregister von Peking Chinas - Weg in die IT-Diktatur
Die eigenen Bürgerinnen und Bürger digital durchleuchten - und dann bestrafen oder belohnen. China baut derzeit ein System auf, das das Verhalten seiner Bewohnerinnen und Bewohner bewertet. Das chinesische "Sozialkreditsystem" soll möglichst alles erfassen: Zahlungsmoral, Strafregister, Einkaufsgewohnheiten und soziales Verhalten.
(SWR, 12.2.2018)

Demokratie vs. Diktatur und Nationalismus

Gesellschaft im Umbruch
Privilegierte städtische Eliten und Wanderarbeiter, eine anspruchsvolle Jugend und unbezahlbarer Wohnraum in den Städten, weniger Armut, aber mangelhafte Sicherungssysteme, unterdrückte Minderheiten und Protestbewegungen: Die Gesellschaft Chinas lässt sich aus vielen Perspektiven beschreiben. Derweil scheint ein ausgefeiltes Sozialkreditsystem Individualität immer weiter einzuschränken.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 7.9.2018)

Chinesischer Nationalismus: Bloß nicht zu viel Freiheit
Die Kommunistische Partei Chinas hat eine junge Generation von unkritischen Menschen herangezogen. Die Vereinbarung: Wohlstand für Treue. Wie konnte es dazu kommen?
(Zeit, 17.11.2019)

Der Grundsatz lautet Machterhalt
Am 1. Oktober 1949 rief Mao die Volksrepublik China aus. Seitdem herrscht die Kommunistische Partei. Was hat sie aus China gemacht?
(Tagesspiegel, 29.9.2019)

30 Jahre nach Tiananmen-Massaker: Die Diktatur erfindet sich neu
30 Jahre nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Pekinger Tiananmen-Platz ist China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Wohlstand hat bisher kein Streben nach Freiheit ausgelöst. Doch gilt diese Formel auch künftig?
(amnesty international, 10.5.2019)

Xi Jinpings China auf einem gefährlichen Weg
Während die Welt von China vor allem den Süden und die entwickelten Küstenregionen wahrnimmt, regiert im Nordwesten der Ein-Parteien-Staat mit totalitärer Härte. Hier darf niemand wegschauen, meint Alexander Görlach.
(Deutsche Welle, 19.2.2019)

Die perfekte Diktatur - China und der Traum vom totalitären Staat
China wird seit längerem grundlegend umkrempelt. Mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz will Peking die perfekte Diktatur aufbauen, jeder Schritt und jeder Gedanke von Bürgern oder Touristen soll erfasst, verknüpft und ausgewertet werden. Das Ziel ist die totale Kontrolle über alle und alles. Diese Umgestaltung hat der ehemalige China-Korrespondent Kai Strittmatter miterlebt.
(SRF, 8.11.2018)

Der große Irrtum
Marktwirtschaft und offene Grenzen führen nicht automatisch in die Demokratie. Chinas Volkskongress hat der KP ihr neues Zwangsregime abgesegnet. Was kann der Westen tun?
(Zeit, 20.3.2018)

Xinjiang/Uiguren-Konflikt

China-Xinjiang-Konflikt
Durch einen massiven Ausbau des Sicherheitsapparats und Repression hat die chinesische Führung gewalttätige Attacken gegen Han-Chinesen und staatliche Einrichtungen eingedämmt. Seit Beginn des Jahres 2017 greift die lokale Regierung massiv in die Lebensgestaltung der muslimischen Uiguren ein.
(Bundeszentrae für politische Bildung, 17.12.2017)

"Eine beispiellose Kampagne der Assimilierung"
In Xinjiang im Nordwesten Chinas spielt sich etwas nie Dagewesenes ab, sagt der China-Experte Zenz. Es gebe eine beispiellose Kampagne der Assimilierung der Uiguren, einen "kulturellen Genozid". China hat in der Region Xinjiang einen gigantischen Unterdrückungsapparat etabliert, wie die "China Cables" belegen.
(TAgesschau, 24.11.2019)

Unterdrückte Uiguren in China
Geleakte Dokumente aus China verdeutlichen das Ausmaß der Internierung der Uiguren. Die Unterdrückung wurde vom Staats- und Parteichef angeordnet. Anfänglich hatte China die Existenz von Lagern für Uiguren und andere muslimische Minderheiten in der westchinesischen Provinz Xinjiang schlichtweg geleugnet. Später deklarierte die kommunistische Diktatur die Lager als „Umerziehungslager“, in denen die Uiguren eine Berufsausbildung erhalten würden.
(Tagesspiegel, 17.11.2019)

Menschenrechte - Wie China versucht, die Kultur der Uiguren auszulöschen
Terrorangst und wirtschaftliche Interessen: China arbeitet in der westlichen Provinz Xinjiang an der Zwangssinisierung der Menschen.
(Tagesspiegel, 19.11.2018)

Uiguren in Xinjiang Totale Überwachung und Umerziehung
Die Heimat der rund zehn Millionen muslimischen Uiguren in China ist zu einem beispiellosen Überwachungsstaat geworden - mit modernsten Methoden und einem Netz an Umerziehungslagern.
(Tagesschau, 6.8.2018)

Chinas "Volkskrieg gegen den Terrorismus"
Im August 2014 berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua von einem spektakulären Erfolg im Kampf gegen den Terrorismus. Nachdem die Männer zunächst entkommen konnten, eilten der Polizei Zehntausende Bürger zur Hilfe und folgten den Spuren der Terroristen bis in einen Nachbarbezirk.
((Bundeszentrae für politische Bildung, 10.6.2016)

Schwere Unruhen in Westchina
Bei Unruhen in der mehrheitlich von muslimischen Uiguren bewohnten nordwestchinesischen Region Xinjiang sind mindestens 140 Menschen getötet worden, über 800 wurden verletzt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Anlass für die Proteste war der Tod von zwei uigurischen Fabrikarbeitern Ende Juni 2009.
(Bundeszentrae für politische Bildung, 6.7.2009)

Xinjiang-Konflikt
(Wikipedia)

Taiwan-Konflikt

China will Taiwan falls nötig mit Gewalt eingliedern
Die Staatsführung der Volksrepublik lässt im Konflikt mit Taiwan seine Muskeln spielen: Man werde die Insel notfalls mit militärischen Mitteln dem eigenen Machtbereich angliedern. Ziel sei es, die Unabhängigkeit des Inselstaats „einzuhegen“.
(Welt, 24.7.2019)

Taiwan-China-Konflikt Zwei ungleiche Brüder
Der Ton zwischen China und Taiwan hat sich erneut verschärft: Peking droht - Taipeh bittet um internationale Hilfe. Warum ist die Beziehung so kompliziert?
(Tagesschau, 6.1.2019)

Taiwan
Auf dem Weg zur pluralistischen und multikulturellen Demokratie
Taiwan durchläuft derzeit massive Veränderungen – auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Wohin dieser Transformationsprozess führt, lässt sich abschließend noch nicht sagen. Vieles wird auch davon abhängen, wie sich das Verhältnis zur Volksrepublik China entwickelt.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 1.10.2009)

Taiwan-Konflikt
(Wikipedia)

Tibet-Konflikt

Warum Tibet für China so wichtig ist
Der Konflikt zwischen Tibet und China gehört zu den ältesten der Welt. Im Oktober 1950 erreicht die chinesische Volksbefreiungsarmee Tibet und annektiert das Land. China sieht Tibet bis heute als untrennbaren Teil seines Staatsgebietes. Die Tibeter dagegen beharren darauf, immer eigenständig gewesen zu sein. Bis heute gibt es Aufstände, in denen sie ihre Unabhängigkeit fordern. China kostet es viel Geld, die Provinz unter Kontrolle zu halten. Aber warum ist Tibet für China so wichtig?
(WDR, 26.06.2019)

Tibets Zukunft - Der Widerstand im Exil ist endlich
Seit 60 Jahren leben der 14. Dalai Lama und seine Anhänger im indischen Exil. Von hier organisieren sie ihren friedlichen Widerstand. Allerdings ohne Erfolge. Die tibetische Kultur verschwindet in der Heimat. Einige hoffen auf Indiens Premier Modi.
(Deutschlandfunk, 27.3.2019)

China - Tibet
Das Konflikt-Porträt gibt einen Überblick über den aktuellen Konflikt sowie die Geschichte des Konflikts mit dem Tibet.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 21.12.2017)

Die Komplexität der Tibetfrage
Schon immer ist Tibet ein Spielball unterschiedlicher Weltmächte gewesen – von Großbritannien über Russland bis hin zur Volksrepublik China. Die Forderungen des Dalai Lama und der tibetischen Exil-Regierung nach mehr Autonomie oder gar Unabhängigkeit sind bislang allerdings von keinem Erfolg gekrönt, wie historische Stationen belegen.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 1.10.2009)

Wie geht es weiter mit Tibet und China?
Ein tibetisch-chinesischer Dialog
Der Gesandte des Dalai Lama in Europa Kelsang Gyaltsen und Prof. GU Xuewu diskutieren zum Abschluss der Reihe „Meeting China – Olympialand kontrovers“ über den tibetisch-chinesischen Konflikt und Möglichkeiten einer friedlichen Lösung.
(Bundeszentrale für politische Bildung, 14.7.2008)

Aufstand der Tibeter vor 50 Jahren
Vor 50 Jahren schlugen chinesische Sicherheitskräfte einen Aufstand der Tibeter gewaltsam nieder. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben. Der Dalai Lama floh daraufhin ins Exil nach Indien. 
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Tibetische Unruhen 2008
(Wikipedia)

Tibetaufstand 1959
(Wikipedia)

Politisches System China

Das politische System Chinas
Das politische System der VR China hat in Europa ein zwiespältiges Image. Chinakritische Politiker, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten sehen in China eine Diktatur mit "eiserner Faust" am Werk. China-freundliche Politiker und Geschäftsleute hingegen verweisen auf die außerordentliche wirtschaftliche Dynamik des Landes und vertrauen auf die Wirkung der Marktwirtschaft.
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Die Volksrepublik China - Partner und Rivale
Heute ist China eine der größten Volkswirtschaften der Welt, Weltspitze in vielen Zukunftsindustrien, einfl ussreich auf internationalem Par-kett, mächtig in Ostasien und ein Vorbild für viele Entwicklungsländer. Gleichzeitig ist die Volksrepublik, was z. B. die Nutzung des Internets, die Medien- und Meinungsfreiheit sowie  die  soziale  Selbstorganisation  angeht,  eines  der  repressivsten  Regime  der  Welt.
(Hessische Landeszentrale für politische Bildung, März 2018)

Das politisches System in China
Kurz erklärt
(Tagesschau)

China - Das politische System des Landes
Darstellung in Grafiken und Schaubildern
(Richter-Publizistik)

Politisches System der Volksrepublik China
(Wikippedia)

Unterrichtsmaterialien

Die Türkei in Aufruhr
Das Arbeitsblatt thematisiert den Putsch 2016 und seine Folgen.
(Frieden & Sicherheit)

Sechs literarische Porträts über die Türkei
Die Filme eignen sich gut für fächerübergreifendes Arbeiten in Politik/Gemeinschaftskunde und Deutsch. Sie thematisieren die gesellschaftliche und politische Situation in der Türkei, die Menschenrechte, Kunst- und Meinungsfreiheit sowie Exilliteratur und politisch verfolgte Schriftsteller.
(WDR, planet schule)

Türkei - Ende der Pressefreiheit?
Dieses Arbeitsblatt nimmt die Geschehnisse in der Türkei zum Anlass, den Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit von Pressefreiheit näherzubringen. Außerdem untersuchen sie, inwieweit die Pressefreiheit in der Türkei noch gegeben ist.
(Westermann Gruppe)

Filme

Digitale Diktatur - So überwacht China seine Bürger
China ist eine aufstrebende #Weltmacht. Sie haben ein soziales Kreditsystem eingeführt. Mit ausgeklügelter #Technik werden die Bürgerinnen und Bürger Chinas überwacht. Diejenigen, die ihren Verpflichtungen nachgehen, erhalten Punkte für ihren Sozialkredit. Denjenigen, die laut Regierung etwas falsch machen, werden diese abgezogen. Und es gilt: Je weniger Punkte, desto weniger Freiheit.
(SRF, 28.6.2019)

Drangsaliert: China und seine Muslime
Die Vereinten Nationen werfen China vor, bis zu eine Million Uiguren und andere turkstämmige Muslime in Internierungslagern in der Provinz Xinjiang festzuhalten. Die meisten von ihnen seien nie konkret angeklagt oder auch verurteilt worden.
(Deutsche Welle, 18.9.2018)

Chinas Politik in Tibet
Das Hochland von Tibet ist ein weltweit einmaliger Naturraum. Neben den Spannungen zwischen dem Dalai Lama und Peking machen sich hier allerdings auch chinesische Großprojekte zur Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bemerkbar. „Mit offenen Karten“ blickt diese Woche nach Tibet, dessen fragiles Ökosystem von Maßnahmen der chinesischen Regierung bedroht wird.
(Arte, 3.2.2018)

Die Geschichte Hongkongs - Ein Land, zwei Systeme.
"Ein Land, zwei Systeme" so die Formel. Neben der kapitalistischen Ordnung genießen die Bürger Hongkongs Presse- und Versammlungsfreiheit. Zwar hält sich China an die Vereinbarung, doch der Einfluss Pekings wächst. Schritt für Schritt mischt sich die kommunistische Führung in Hongkong ein und höhlt die Sonderrechte aus. Dagegen wehren sich die Menschen der Metropole. Besonders die Jugend geht immer wieder auf die Straße.
(MrWissen2go, 29.8.2019)

 

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China

 

Themendossier China der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Proteste in Hongkong

 

Seit Juni kommt es in Hongkong zu Massenprotesten gegen die Regionalregierung. Über eine Million Menschen gingen bei Demonstrationen auf die Straße. Was anfangs ein Protest gegen ein geplantes Auslieferungsgesetz war, ist mittlerweile zu einer Bewegung gegen den Einfluss der Kommunistischen Partei Chinas geworden. Mehr dazu im Hintergrund aktuell der bpb.

 
 
 
 
 

China

 

Der Blick auf China und seine bewegte Geschichte macht deutlich: Das bevölkerungsreichste Land hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. Was dort geschieht und politisch entschieden wird, kann Einfluss auf die ganze Welt haben.  Beiträge dazu in der IzpB-Ausgabe China der Bundeszentrale für politische Bildung.