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Italien - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 35-36/2004)

Im Sommer 2003 hatte ein italienischer Staatssekretär mit der Verunglimpfung deutscher Touristinnen und Touristen für Irritationen im deutsch-italienischen Verhältnis gesorgt. Sie waren jedoch nur von kurzer Dauer. Bundeskanzler Gerhard Schröder, der im vergangenen Jahr seinen Adria-Urlaub abgesagt hatte, ist in diesem Sommer wieder nach Italien gereist. Die kurzfristige Missstimmung hat vor allem eines gezeigt: Die gegenseitige Wahrnehmung ist immer noch durch Vorurteile, Ressentiments und Klischees geprägt. Der derzeitige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconis trägt auf deutscher Seite kaum zu deren Abbau bei. Die Regierung Berlusconi ist mit ihren mehr als drei Jahren die langlebigste Regierung Italiens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Seither hatte das Land im Durchschnitt jedes Jahr eine neue Regierung. Die kürzeste Amtszeit - lediglich neun Tage - verzeichnete ein Kabinett unter Giulio Andreotti im Jahr 1972. Selbst wenn Italien möglicherweise schon wieder kurz vor einem politischen Regierungswechsel steht, so bieten die Beiträge dieser Ausgabe mehr als nur eine Momentaufnahme.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Politische Instabilität: die chronische Krankheit Italiens

 

Italienische Verhältnisse 2004

 

Europas Stiefel drückt und zwickt - Grundprobleme der Wirtschaft Italiens

 

Italien und Europa

 

Die Mediendemokratie und ihre Grenzen - am Beispiel von Berlusconis Italien

 

Regieren und Zivilgesellschaft in Zeiten der Regierung Berlusconi

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung

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Steckbrief Italien

 

Das Land in Daten
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Italien
(Europäische Union)

Italien
(Auswärtiges Amt)

Italien
(Wikipedia)

 
 
 
 
 

Bilder-Rätsel

 
Bilder-Rätsel Europa: Bild 13

Im Rahmen unseres "Bilder-Rätsel Europa" gilt es zu erraten, was genau auf dem jeweiligen Foto abgebildet ist. An welchem Ort befinden wir uns hier? Welches Gebäude, Bauwerk, Denkmal etc. ist zu sehen? Wann wurde es errichtet? Was gibt es Wissenswertes darüber zu berichten?

Hier das "Bild 13" mit den Fragen sowie das entsprechende Lösungsblatt mit weiterführenden Links zum Downloaden (auch geeignet für den Einsatz in Schulen).

 
 
 
 
 

Parlamentswahlen 2018

 

Am 4. März 2018 fanden in Italien Die Parlamentswahlen statt. Mehr dazu im Hintergrund aktuell der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Parlamentswahlen 2013

 

Italien hat gewählt
Die Parlamentswahlen in Italien am 24./25. Februar 2013 haben keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht. Zwar erzielte der Sozialdemokrat Pier Luigi Bersani mit seinem Mitte-Links-Bündnis im Abgeordnetenhaus die Mehrheit – knapp vor dem Lager um Italiens ehemaligen Premier Silvio Berlusconi. Im Senat hingegen hat kein Wahlbündnis die Mehrheit. Italien droht die Unregierbarkeit.
Hintergrund aktuell, 26.02.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Berlusconi beunruhigt Europa
Deutsche Spitzenpolitiker haben sich besorgt gezeigt, dass Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi an die Macht zurückkehren könnte. Sein Rechtsbündnis holte in den letzten Wochen vor den Parlamentswahlen gegenüber der führenden Linksallianz stark auf. Angesichts der wirtschaftlichen Verflechtung in der EU ist es laut Kommentatoren völlig legitim, sich in Italiens von Populismus geprägten Wahlkampf einzumischen.
euro|topics Presseschau, 19.02.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Italien vor den Wahlen

Italien wählt inmitten der tiefsten ökonomischen und politischen Krise des Landes seit 1945. Die etablierten Parteien haben mit verbreitetem Misstrauen der Bürger zu kämpfen. Favoritin bei den Wahlen ist die Mitte-Links-Allianz unter Pierluigi Bersani. Silvio Berlusconi gelang es jedoch im Wahlkampf mit populistischen Wahlversprechen seinen Rechtsblock auf wenige Prozentpunkte an die Linke heranzuführen.
Perspektive Italien, Februar 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Italien im Wahlkampf

In Italien geht ein kurzer aber heftiger Wahlkampfs in den Endspurt: Das Mitte-Links Bündnis um Pier Luigi Bersani liegt vorne. Zusammen mit dem Wahlbündnis um Mario Monti ist eine Mehrheit in bei-den Parlamentskammern möglich. Aber: Berlusconi setzt auf populistische Wahlversprechen und holt stetig auf.
Länderbericht Italien, Februar 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Die globale Krise in Italien - Entstehung, Eigenart, Gefahren

Die massiven sozialen Folgen der Sparpolitik der Regierung unter Mario Monti sowie einseitige Schuldzuweisungen der italienischen Finanzelite in Richtung politischer Entscheidungsträger könnten das demokratische System delegitimieren.
Internationale Politikanlyse, Februar 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Bersani in Front, Berlusconi im Aufwind, Monti in Wartestellung

Egal ob man sich in der Hauptstadt Rom, im wirtschaftlich starken Norditalien oder in der Musterprovinz Südtirol umhört: Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Italien gewinnt der politische Beobachter den Eindruck einer sehr unentschlossenen Bevölkerung.
(EurActiv)
Parlamentswahl in Italien 2013
(Wikipedia)

 
 
 
 
 

Italien

 

Die Ausgabe Italien der Zeitschrift "Der Bürger im Staat" widmet sich den aktuellen Herausforderungen wie dem Wandel vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland oder der ökonomischen Spaltung in Nord und Süd. Ausserdem wird die Bedeutung des umstrittenen Populisten Silvio Berlusconi thematisierti. Ein kritischer Blick richtet sich schließlich auf die italienische Gesellschaft in Bezug auf die Geschlechterrollen und das besonders durch die Medien geprägte Frauenbild.