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Italien im Umbruch? Zwischenbilanz nach einem Jahr unter Romano Prodi - Einsichten und Perspektiven - Themenheft 4/ 2007

Das Jahr 2006 brachte in Italien wegweisende Entscheidungen: Zum einen wurde nach fünf Jahren die von Silvio Berlusconi geführte Mitte-Rechts-Koalition knapp abgewählt; wie bereits im Jahre 1996 ging eine Mitte-Links-Koalition unter der Führung Romano Prodis als Sieger aus den Parlamentswahlen hervor. Zum anderen scheiterte die große Verfassungsreform, die das politische System in wesentlichen Bereichen umgebaut hätte, bei einer Volksabstimmung. Anlässe genug, die Entwicklungen seit dem italienischen Wendejahr 2006 nachzuzeichnen, Hintergründe zum Verständnis der Politik südlich der Alpen zu liefern und aktuelle Problemlagen zu erhellen.

Inhalt:

1. Historische Erblasten

2. Das Regierungssystem der Republik Italien

3. Gesellschaft und Politik

4. Der Hintergrund: blockiert und unregierbar? Italienische Politik bis in die 1990er Jahre

5. Umbrüche im Parteiensystem

6. Die Parteienlandschaft vor den Wahlen 2006

7. Exkurs: Silvio Berlusconi – Medienmacht und politische Macht

8. Das neue Wahlrecht

9. Das Wahljahr 2006

10. Aktuelle Entwicklungen in der Parteienlandschaft

11. Die Regionen als dynamischer Faktor

12. Probleme des Landes

13. Italien in Europa und der Welt

14. Literatur


Anbieter: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

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Steckbrief Italien

 

Das Land in Daten
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Italien
(Europäische Union)

Italien
(Auswärtiges Amt)

Italien
(Wikipedia)

 
 
 
 
 

Bilder-Rätsel

 
Bilder-Rätsel Europa: Bild 13

Im Rahmen unseres "Bilder-Rätsel Europa" gilt es zu erraten, was genau auf dem jeweiligen Foto abgebildet ist. An welchem Ort befinden wir uns hier? Welches Gebäude, Bauwerk, Denkmal etc. ist zu sehen? Wann wurde es errichtet? Was gibt es Wissenswertes darüber zu berichten?

Hier das "Bild 13" mit den Fragen sowie das entsprechende Lösungsblatt mit weiterführenden Links zum Downloaden (auch geeignet für den Einsatz in Schulen).

 
 
 
 
 

Parlamentswahlen 2018

 

Am 4. März 2018 fanden in Italien Die Parlamentswahlen statt. Mehr dazu im Hintergrund aktuell der Bundeszentrale für politische Bildung.

 
 
 
 
 

Parlamentswahlen 2013

 

Italien hat gewählt
Die Parlamentswahlen in Italien am 24./25. Februar 2013 haben keinen eindeutigen Sieger hervorgebracht. Zwar erzielte der Sozialdemokrat Pier Luigi Bersani mit seinem Mitte-Links-Bündnis im Abgeordnetenhaus die Mehrheit – knapp vor dem Lager um Italiens ehemaligen Premier Silvio Berlusconi. Im Senat hingegen hat kein Wahlbündnis die Mehrheit. Italien droht die Unregierbarkeit.
Hintergrund aktuell, 26.02.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Berlusconi beunruhigt Europa
Deutsche Spitzenpolitiker haben sich besorgt gezeigt, dass Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi an die Macht zurückkehren könnte. Sein Rechtsbündnis holte in den letzten Wochen vor den Parlamentswahlen gegenüber der führenden Linksallianz stark auf. Angesichts der wirtschaftlichen Verflechtung in der EU ist es laut Kommentatoren völlig legitim, sich in Italiens von Populismus geprägten Wahlkampf einzumischen.
euro|topics Presseschau, 19.02.2013
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Italien vor den Wahlen

Italien wählt inmitten der tiefsten ökonomischen und politischen Krise des Landes seit 1945. Die etablierten Parteien haben mit verbreitetem Misstrauen der Bürger zu kämpfen. Favoritin bei den Wahlen ist die Mitte-Links-Allianz unter Pierluigi Bersani. Silvio Berlusconi gelang es jedoch im Wahlkampf mit populistischen Wahlversprechen seinen Rechtsblock auf wenige Prozentpunkte an die Linke heranzuführen.
Perspektive Italien, Februar 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Italien im Wahlkampf

In Italien geht ein kurzer aber heftiger Wahlkampfs in den Endspurt: Das Mitte-Links Bündnis um Pier Luigi Bersani liegt vorne. Zusammen mit dem Wahlbündnis um Mario Monti ist eine Mehrheit in bei-den Parlamentskammern möglich. Aber: Berlusconi setzt auf populistische Wahlversprechen und holt stetig auf.
Länderbericht Italien, Februar 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Die globale Krise in Italien - Entstehung, Eigenart, Gefahren

Die massiven sozialen Folgen der Sparpolitik der Regierung unter Mario Monti sowie einseitige Schuldzuweisungen der italienischen Finanzelite in Richtung politischer Entscheidungsträger könnten das demokratische System delegitimieren.
Internationale Politikanlyse, Februar 2013
(Friedrich-Ebert-Stiftung)
Bersani in Front, Berlusconi im Aufwind, Monti in Wartestellung

Egal ob man sich in der Hauptstadt Rom, im wirtschaftlich starken Norditalien oder in der Musterprovinz Südtirol umhört: Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Italien gewinnt der politische Beobachter den Eindruck einer sehr unentschlossenen Bevölkerung.
(EurActiv)
Parlamentswahl in Italien 2013
(Wikipedia)

 
 
 
 
 

Italien

 

Die Ausgabe Italien der Zeitschrift "Der Bürger im Staat" widmet sich den aktuellen Herausforderungen wie dem Wandel vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland oder der ökonomischen Spaltung in Nord und Süd. Ausserdem wird die Bedeutung des umstrittenen Populisten Silvio Berlusconi thematisierti. Ein kritischer Blick richtet sich schließlich auf die italienische Gesellschaft in Bezug auf die Geschlechterrollen und das besonders durch die Medien geprägte Frauenbild.