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Die demokratische Revolution in Osteuropa

Die neue sowjetische Osteuropa-Politik unter Gorbatschow ermutigte die demokratischen Reformbewegungen in Osteuropa. Dies führte letztendlich zum Zerfall des Sowjetimperiums und zur Einigung Deutschlands. Die Umwälzungen zeichneten sich bereits seit Beginn der achtziger Jahre in mehreren osteuropäischen Ländern ab. Die Tragweite dieser Entwicklung, die nicht unwesentlich von der Entspannungspolitik der siebziger Jahre - insbesondere dem "Geist von Helsinki" - beeinflußt war, mußte schließlich auch von der Sowjetunion anerkannt werden. Gorbatschows Verdienst besteht darin, die Reformbestrebungen zugelassen und sogar aktiv gefördert zu haben, indem er durch seine eigene Politik von "glasnost" und "perestroika" ein Klima für Reformideen schuf.

Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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