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Europäische Identität - Deutschland und Europa Heft 52/2006

Eine Europäische Union, deren Bürgerinnen und Bürger sich auf Dauer verweigerten, eine gemeinsame politische Identität auszubilden, böte unkalkulierbare Gefahren: Was würde aus dieser Union, wenn Entscheidungen dem Einzelnen nicht nur Vorteile brächten, sondern auch Opfer und Solidarität abverlangten? Wie stabil wäre dieses politische Gebilde in solch einem Falle? Forderungen nach einer stärkeren europäischen Identität werden deshalb europaweit von Politikern erhoben. Aber wie kann sich eine europäische Identität überhaupt herausbilden? Kann sie durch mehr Information befördert werden? Welche historisch verankerte Wurzeln besitzt sie? Andererseits: Wenn Europa eine politische Union sein will, muss diese auch Grenzen haben. Ohne ein Außen kann es kein Innen geben. Doch wer gehört dazu, wer soll lieber als Partner assoziiert werden? Hier kann ein Blick auf vergangene Epochen, d.h. auf die historischen Hintergründe, Wurzeln und die Entstehung europäischer Werte, den Blick schärfen. Das vorliegende Heft aus der Reihe "Deutschland und Europa" hat insbesondere Aspekte unterschiedlicher Phasen der europäischen Identitätsfindung von der griechischen Antike bis in die Epoche der Aufklärung untersucht. Die aktuelle Debatte um eine mögliche Vollmitgliedschaft der EU soll zudem die aktuelle Brisanz dieser Fragestellungen aufzeigen, die naturgemäß weit in die Geschichte zurückreichen.

Inhalt:

Vorwort des Herausgebers

Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

 I. Einführung

1.       D & E und europäische Identität – eine Publikation für den Unterricht (Jürgen Kalb)

2.       Europäisches Geschichtsbild als Bildungsauftrag (Konrad Horstmann)

3.       Europäische Identität im problemorientierten Geschichtsunterricht (Roland Wolf)

 

II. Gibt es eine europäische Identität?

1.       Europäische Identität – Ein Konstrukt? (Karin Winkler)

 

III. Stationen europäischer Identität

1.       Griechische Antike und europäische Identität (Stefan Schipperges)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF)
       

2.       Römische Antike – Wiege des modernen Europa? (Karin Winkler)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF)
       

3.       Die Bedeutung der Pilger für die Entstehung einer europäischen Identität (Christian Ohler)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF)
       

4.       Entwicklung demokratischer Strukturen bis zum Mittelalter (Roland Wolf)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF)
       

5.       Das Eigene und das Fremde – Die Entstehung des Europabewusstseins in der frühen Neuzeit
(Andreas Grießinger)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF)
       

6.       Europas Zukunft gestalten: Zurück zur Aufklärung? (Claudia Tatsch)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF)

 

IV. Doing european

1.       Die Türkei – Debatte: Auf der Suche nach einer europäischen Identität (Jürgen Kalb)

    • Didaktisch-methodisches Zusatzmaterial (PDF, 3,5 MB)
       

2.       Europäische Identität im Bewusstsein von Schülern. Erfahrungen mit Comenius-Schulprojekten
(Ulrich Storz)

V. »Deutschland & Europa« intern

1.       Leserumfrage von Deutschland & Europa
Ergebnisse (PDF)

2.       Die Autoren/Ausblick


Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg




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Werteordnung der EU

 

Die Werteordnung der EU und Ihre Grundlage
Muss ein neues Werteverständnis her, in dem Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit eine Rolle spielen, genauso wie die soziale Marktwirtschaft?
Europa kontrovers - Bundeszentrale für politische Bildung

 
 
 
 
 

Was hält Europa zusammen?

 

Das Konzept der "europäischen Identität" jenseits der Demos-Fktion
Nach Georg Datler ist es an der Zeit, die Idee der sozialen Gerechtigkeit als visionäre europäische Identität zu verfolgen und europäische Politik als ein Projekt zu begreifen, das sich die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zum Ziel setzt.
(Europa, Aus Politik und Zeitgeschichte, 4/2012)
"Die europäische Identität ist für mich ein Humbug"
Für den Filmemacher Stanislaw Mucha liegt in Zeiten des Turbokapitalismus aller Europäer - wo kaufe ich billig, wo verkaufe ich teurer - ein einheitliches Europa in weiter Ferne.
(Deutschlandradio Kultur)
Was hält Europa zusammen?
Die moderne Gesellschaft braucht soziale und politische Leitideen. Was ist zu tun, wenn gemeinsamen Überzeugungen, Haltungen und Traditionen, die der Freiheit vorausliegen, offensichtlich weithin abhanden gekommen sind? Wer soll "wecken", was definitiv eingeschlafen zu sein scheint? fragt Prof. Hans Küng.
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Europa als Wertegemeinschaft

Für Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, MdEP, st das wichtigste Europa jenes der Werte. Als "Wertegemeinschaft" ist die EU gewissen Prinzipien - der Menschenwürde, der Rechtsstaatlichkeit, der Freiheit und anderen - verpflichtet.
(Centrum für angewandte Politikforschung CAP)
Europa! - Identität und Perspektive des Kontinents
Es fehlt der politische Unterbau der Gemeinschaftswährung. Europa braucht gerade jetzt eine klare, identitätsstiftende Perspektive, die es zur politischen
Union werden lässt, so Prof. Dr. Werner Weidenfeld.
(Centrum für angewandte Politikforschung CAP)

 
 
 
 
 

Europäische Identität

 

Europäische Identität
Historische Wurzeln europäischer Identitätsfindung; das Heft 52-2006 der Zeitschrift "Deutschland und Europa" der LpB Baden-Württemberg wirft einen Blick auf vergangene Epochen, d.h. auf die historischen Hintergründe, Wurzeln und die Entstehung europäischer Werte.