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Die EU - auf dem Weg zur Bürgerunion? - Deutschland & Europa Heft 56/2008

Die gescheiterte Volksabstimmung des Reformvertrags von Lissabon in Irland zeigt erneut, dass die Bürgerinnen und Bürger vom Projekt Europa, seiner politische Identität und seinen Ideen immer wieder neu überzeugt werden müssen. Zur Lösung vieler Probleme reicht der Nationalstaat längst nicht mehr aus und nicht zuletzt der Reformvertrag von Lissabon böte deutlich mehr Chancen zur Lösung grenzüberschreitender Probleme als etwa der bisher geltende EU-Vertrag von Nizza des Jahres 2000. Vor den Europawahlen im Juni 2009 will die Zeitschrift »Deutschland & Europa« deshalb mit einem Hintergrundheft zum derzeitigen Stand der europäischen Einigung Berichte aus einzelnen Mitgliedstaaten, kontroverse Meinungen und Argumente zusammentragen, vor allem aber sachliche Aufklärungsarbeit leisten.

Inhalt:

 

Vorwort des Herausgebers  

Geleitwort des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport

I. DER LANGE WEG ZUR BÜRGERUNION

Die EU: Demokratisierung und doch Skepsis vor mehr Bürgerbeteiligung
(Jürgen Kalb)

Der Reformvertrag von Lissabon – Eine neue Legitimationsbasis des Europäischen Integrationsverbundes
(Jan Bergmann)

Das Europäische Parlament – längst emanzipiert und noch immer unterschätzt
(Martin Große Hüttmann)

Europäische Öffentlichkeit – von der Elitenöffentlichkeit zum Europa der Bürger
(Thomas Gack)  

II. DISKUSSIONEN IN DEN MITGLIEDSTAATEN

1. Deutschlands Impulse zum Reformvertrag und die neu entbrannte Diskussion um eine differenzierte Integration
(Jürgen Kalb)

Schwierige Partner – Großbritannien und Irland in der EU
(Georg Weinmann)

"La France est de retour en Europe?" Heimlich, still und leise zur Ratifizierung des Vertrags von Lissabon
(Andreas Gawatz)

Polens Identitätssuche nach dem Beitritt
(Manfred Mack)

Von großer Europabegeisterung zur Skepsis in Ungarn
(Gábor Frank)

Angekommen in der EU? Bulgarien nach dem EU-Beitritt
(Daniela Detscheva) 

»DEUTSCHLAND & EUROPA« INTERN

1. Die Autorinnen und Autoren

Pläne von D&E zur Vorbereitung der Europawahl am 7. Juni 2009


Anbieter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg




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Werteordnung der EU

 

Die Werteordnung der EU und Ihre Grundlage
Muss ein neues Werteverständnis her, in dem Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit eine Rolle spielen, genauso wie die soziale Marktwirtschaft?
Europa kontrovers - Bundeszentrale für politische Bildung

 
 
 
 
 

Was hält Europa zusammen?

 

Das Konzept der "europäischen Identität" jenseits der Demos-Fktion
Nach Georg Datler ist es an der Zeit, die Idee der sozialen Gerechtigkeit als visionäre europäische Identität zu verfolgen und europäische Politik als ein Projekt zu begreifen, das sich die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zum Ziel setzt.
(Europa, Aus Politik und Zeitgeschichte, 4/2012)
"Die europäische Identität ist für mich ein Humbug"
Für den Filmemacher Stanislaw Mucha liegt in Zeiten des Turbokapitalismus aller Europäer - wo kaufe ich billig, wo verkaufe ich teurer - ein einheitliches Europa in weiter Ferne.
(Deutschlandradio Kultur)
Was hält Europa zusammen?
Die moderne Gesellschaft braucht soziale und politische Leitideen. Was ist zu tun, wenn gemeinsamen Überzeugungen, Haltungen und Traditionen, die der Freiheit vorausliegen, offensichtlich weithin abhanden gekommen sind? Wer soll "wecken", was definitiv eingeschlafen zu sein scheint? fragt Prof. Hans Küng.
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Europa als Wertegemeinschaft

Für Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, MdEP, st das wichtigste Europa jenes der Werte. Als "Wertegemeinschaft" ist die EU gewissen Prinzipien - der Menschenwürde, der Rechtsstaatlichkeit, der Freiheit und anderen - verpflichtet.
(Centrum für angewandte Politikforschung CAP)
Europa! - Identität und Perspektive des Kontinents
Es fehlt der politische Unterbau der Gemeinschaftswährung. Europa braucht gerade jetzt eine klare, identitätsstiftende Perspektive, die es zur politischen
Union werden lässt, so Prof. Dr. Werner Weidenfeld.
(Centrum für angewandte Politikforschung CAP)

 
 
 
 
 

Europäische Identität

 

Europäische Identität
Historische Wurzeln europäischer Identitätsfindung; das Heft 52-2006 der Zeitschrift "Deutschland und Europa" der LpB Baden-Württemberg wirft einen Blick auf vergangene Epochen, d.h. auf die historischen Hintergründe, Wurzeln und die Entstehung europäischer Werte.