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Politik als Inszenierung - Aus Politik und Zeitgeschichte (B 53/2003)

Jede Epoche hat ihre eigene Form mit Problemen umzugehen. In einer Zeit, in der Politik und Medien nahezu untrennbar miteinander verwoben sind, in der politische Realität Medienrealität ist, lässt sich ohne Beachtung der Gesetze der Medien kaum mehr Politik machen. Demokratie wird zur Mediendemokratie; letztlich gelten die Regeln der medialen Darstellung auch für das politische Geschehen selbst. Die Mediendemokratie verändert nicht nur die Politik, sie verändert auch die agierenden Politikerinnen und Politiker - und sie verändert die Medien. Denn der permanente Zwang zur Inszenierung geht auf beiden Seiten mit einem Substanzverlust einher. Dies und weitere Aspekte der Politik als Inszenierung werden von den Autoren der vorliegenden Beilage aufgegriffen.

Inhalt:

 

 

Editorial

 

Ernst ist das Leben, heiter die Politik

 

Die Theatralität der Politik in der Mediendemokratie

 

Von Feinden und Helden

 

Die medienorientierte Inszenierung von Protest

 


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung

 

Bürgerproteste wie gegen Stuttgart 21 oder der erfolgreiche Volksentscheid gegen die Schulreform in Hamburg werfen die Frage auf: Wird es Zeit für mehr Bürgerbeteiligung in Deutschland? Damit beschäftigen sich die Themenblätter im Unterricht "Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung" der Bundeszentrale für politische Bildung.