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Religion und Migration - Die Bedeutung vom Glauben in der Migration - Polis Nr. 38 / 2002

"Religion und Migration" war der Titel einer Fachtagung, die das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, die Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main, das Bildungswerk der Katholischen Erwachsenenbildung Frankfurt am Main und die Hessische Landeszentrale für politische Bildung am 1. und 2. November 2002 in der Heiliggeistkirche des Frankfurter Dominikanerklosters veranstalteten. Die vorliegende Publikation ist eine Dokumentation dieser Fachtagung.

Inhalt:

 

Vorwort: Mechtild M. Jansen

 

 

Grußworte:

- Stadtrat Dr. Albrecht Magen

- Jean Claude Diallo

 

 

Mechtild M. Jansen: Einleitung

 

 

Stefan Rech: Frankfurt am Main als Beispiel für eine multireligiöse Stadt

 

Karsten Lehmann: Religion und Integration. Spezifika der politischen Debatte und Perspektiven der Forschung

 

Podiumsgespräch:

Biografie und Identität. Persönliche Erfahrungsberichte.

TeilnehmerInnen:

Rina Otterbach, Lehrerin an der Jüdischen Oberschule Berlin

Giovanni di Florian, katholischer Seelsorger, Frankfurt am Main

Dr. Mounira Daoud-Harms, pädagogische Mitarbeiterin am HeLP, Frankfurt am Main

Tich Thien Son, buddhistischer Mönch, Zenlehrer, Frankfurt am Main

 

Die Bedeutung von Religion in der Migration.

Theoretische und empirische Reflexionen am Beispiel von

- Biographien (Dr. Susanna Keval)

- türkischen Frauen unterschiedlicher Generationen (Dr. Nevâl Gültekin)

- der russisch-jüdischen Zuwanderung (Dalia Moneta)

Dietmar Will: Unruhige Geschwister - bereichernde Gäste.

Integration - wo und wie fängt sie an?

 

Podiumsgespräch:

Glauben in Frankfurt. VertreterInnen einzelner Gemeinden

stellen sich und ihre Gemeinden vor.

TeilnehmerInnen:

Franjo Akmazda, Kroatische Gemeinde

Ünal Kaymakci, Verein der Hazrat Fatima Moschee e.V.

Ghebrehiwet Kidane, Orthodoxe Gemeinde eritreischer Flüchtlinge

Dr. Hüseyin Kurt, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. Merkez Moschee

Han-Na Lee, Koreanische Evangelische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet

Elina Oldenbourg, Finnische Gemeinde

Dr. Smritindu Roy, Rhein-Main-Bengali Cultural Association e.V.

 

Interreligiöse Feier

 

 

Autorenverzeichnis

 


Anbieter: Hessische Landeszentrale für politische Bildung

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Lutherjahr 2017

 

In unserem Dossier zum Lutherjahr 2017 finden Sie aktuelle Hinweise auf Veranstaltungen und Ausstellungen sowie Hintergrundinformationen rund um die Reformation und ihre Folgen.

 
 
 
 
 

Neuer Papst Franziskus

 

Die Sehnsucht nach dem Umbruch
Die katholische Kirche hat einen neuen Papst: Der 76 Jahre alte Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio, wird als Franziskus Oberhaupt von 1,2 Milliarden Gläubigen. Die Wahl Bergoglios ist eine faustdicke Überraschung. Und sie zeigt die Sehnsucht nach einem Umbruch.
(Tagesschau)
Machtwechsel im Vatikan
Benedikt XVI. ist als erster Papst seit 700 Jahren freiwillig zurückgetreten. Die Presse diskutiert, was das für die Kirche bedeutet und wer nach dem Traditionalisten Benedikt kommt: ein jüngerer, ein modernerer, ein nicht-europäischer Papst?
euro|topics - Debatten verfolgen
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Habemus papam: Franziskus

Seit dem Abend des 13. März 2013 hat die Katholische Kirche ein neues Oberhaupt: Papst Franziskus. Der bisherige Kardinal Jorge Mario Bergoglio war Erzbischof von Buenos Aires. Nun hat er eine gewaltige Aufgabe vor sich: Hirte sein für alle Katholiken weltweit.
Länderbericht Italien, 13.März 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Papst Benedikt tritt zurück
Papst Benedikt hat seinen Rücktritt zum 28. Februar 2013 angekündigt. Spekulationen über einen möglichen Nachfolger sind in vollem Gange.
Länderbericht Italien, 11. Februar 2013
(Konrad-Adenauer-Stiftung)
Der Papst als Politiker

Der Papst ist nicht nur Führer einer der größten Religionsgemeinschaften, sondern auch Oberhaupt eines Staates mit weltweitem Einfluss. Der Vatikan ist in wichtigen internationalen Gremien vertreten - in der UNO etwa als Beobachter.
(Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung)

 
 
 
 
 

Debatte um Beschneidung

 

Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf bleibt eine Beschneidung von Jungen straffrei, wenn sie mit Einwilligung der Eltern und nach medizinischen Richtlinien, mit wirkungsvoller Schmerzbehandlung, durchgeführt wird.

Debatte zu religiösen Beschneidungen
Der deutsche Bundestag hat Mitte Juli mit großer Mehrheit eine symbolische Grundsatzerklärung für die Legalisierung religiöser Beschneidungen verabschiedet. Zuvor hatte ein Gericht Beschneidungen von Säuglingen als Körperverletzung eingestuft, was viele Juden und Muslime empörte und eine heftige Debatte auslöste.
(Bundeszentrale für politische Bildung)
Ethikrat empfiehlt rechtliche und fachliche Standards für die Beschneidung
Ungeachtet tiefgreifender Differenzen in grundlegenden Fragen empfiehlt der Ethikrat einmütig, rechtliche Standards für eine Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen oder weltanschaulichen Gründen zu etablieren und dabei bestimmte Mindestanforderungen umzusetzen
(Deutscher Ethikrat)
Beschneidung der minderjährigen Jungen aus der Sicht der Muslime bzw. des Islam
Aufgrund der zentralen Bedeutung der Beschneidung für den islamischen Glauben und die reale Religionspraxis der Muslime in Deutschland sowie der hier vertretenen Argumente ist aus muslimischer Sicht für die Straffreiheit der Beschneidung von minderjährigen Jungen zu plädieren.
(Dr. (TR) Dr. phil. Ilhan Ilkilic)
Sozialethische Gesichtspunkte der aktuellen Debatte
Die anhaltende Debatte zeigt: Worum es hier geht, ist die Frage nach dem Verhältnis einer insgesamt immer säkularer werdenden Gesellschaft zu Islam und Judentum als zwei Religionen, die Teil unserer Gesellschaft sind.
Inhalt und Art der Debatte sind ein Auftrag an das Parlament, nach gesellschaftlichem und nach Rechtsfrieden zu suchen. Das ist seine Aufgabe - und nicht die des Verfassungsgerichts.
(Peter Dabrock)
"Ein klares politisches Signal, dass Juden und Muslime willkommen sind"
Wir sind froh, dass jüdische Gebote und damit jüdisches Leben nicht in die Illegalität gedrängt werden. Rechtssicherheit bedeutet in diesem Falle zugleich Zukunftssicherung des Judentums in Deutschland."
(Zentralrat der Juden in Deutschland, Präsident Dr. Dieter Graumann)
die-Petition.de #Beschneidung
Verbände und Experten fordern Moratorium und Einrichtung eines Runden Tisches in der Diskussion um Beschneidungen von einwilligungsunfähigen Jungen, um insbesondere dem Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit ausreichend Gehör zu verschaffen.
(MOGiS e.V.)
Der Streit um ein Stück Vorhaut
Die Bundesregierung will die Beschneidung gesetzlich regeln. Doch die Gegner der religiösen Praxis geben sich damit nicht zufrieden.
(Cicero)